Morgen-Routine eines zweifach-Papas

Der folgende Beitrag entstand durch eine Kooperation mit Nespresso Österreich

Nachdem meine liebe Anna schon über ihre Morgenroutine mit unseren lieben Kleinen berichtet hat, möchte ich hier auch mal über meinen Ablauf unter der Woche und meinen Kampf am Wochenende mit unseren Rabauken berichten.

So ein Arbeitstag beginnt meist ganz unspektakulär, ich würde ja gerne aus dem Bett steigen und den Swag aufdrehen, aber eigentlich quäle ich mich eher aus dem Bett und drehe nur die Kaffeemaschine auf. Das ist manchmal der einzige Grund warum ich überhaupt aus dem Bett komme. Nach dem Aufstehen sieht das Bett noch gemütlicher aus und es kommt mir so vor, als würden sich alle noch mal zusammenkuscheln und den gewonnen Platz im Familienbett sobald ich weg bin richtig ausnutzen. Eigentlich stehe ich aber eh ganz gerne früh auf, damit ich noch ein wenig Zeit zum Trödeln hab…
Ich wanke dann einfach im Zombiemodus in die Küche, starte die Maschine, starre aus dem Fenster, hasse und verfluche mich dafür, dass ich nicht früher ins Bett gegangen bin..

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10 TIPPS wie Papa das Stillen unterstützen kann

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Im Familienleben eines frischgebackenen Papas kann es ja vorkommen, dass er sich hie und da ein wenig nutzlos vorkommt, und das fängt auch oft schon im Kreissaal an. Alle sind irgendwie hektisch, haben etwas zu tun, Papa steht daneben, versucht sich nicht zu übergeben und weiß irgendwie nicht so recht was zu tun ist… soll er seiner Liebsten gut zureden, Händchen halten oder da unten mit anpacken? Und das ist erst der Anfang, dann geht es ja gleich munter weiter mit dem Ernähren des kleinen Wunders. Das Füttern seines Kindes mit Fläschchen ist für uns Papas ja etwas ganz besonderes und natürlich bekommt man so auch die Möglichkeit seine Herzensdame tatkräftig zu unterstützen.. aber wie ist es beim Stillen? Viele Papas lehnen sich zurück und wollen mit der ganzen Geschichte nichts zu tun haben und denken sich nur.. „nice..größerer Busen und ich muss Nachts nicht raus“ oder „ich kann eh nichts dazu beitragen, das ist deren Ding, deshalb geht mich das nichts an“.

Auf der anderen Seite gibt es wieder solche Väter die sich dabei hilflos, unnütz, fehl am Platz fühlen, und wollen im Grunde helfen, wissen nur nicht wie. Habe schon von vielen Papas Geschichten über ihre frustrierte Partnerinnen gehört, die sich beim Stillen alleine und irgendwie im Stich gelassen fühlen, was die Männer natürlich dann auch zu spüren bekommen.. 🙂 Jaa.. soo geht es vielen… Ich muss sagen am Anfang kam ich mir neben dem Stillen auch oft vor wie ein nutzloses Stück Kot. Mama und Baby verschmelzen förmlich zu einer Einheit und Papa steht wiedermal nur blöd rum und bleibt außen vor. Klar, uns Papas sind da natürlich die Hände gebunden und es ist richtig entspannend, da nichts tun zu müssen 🙂 aber so einfach das irgendwann aussieht, wenn mal Routine eingekehrt ist, Stillen ist immer Arbeit, und deshalb hab ich mir dann überlegt, das ich beim Stillen zwar nicht viel fürs Baby selbst tun kann, sehr wohl aber für meine Anna.. und deshalb gibt es hier 10 hilfreiche Tipps wie Papas ihre Liebste beim Stillen unterstützen können:

  1. Sei ihr Untertan
    Mama ist beim Stillen in ihrer Bewegung eingeschränkt, deshalb versucht sie mit Allem zu versorgen wonach sie verlangt.. ja..ohne zu meckern 🙂 Vorzugsweise senkt ihr euer Haupt und beschränkt euch bei eurer Antwort auf „Jawohl meine Gebieterin“ oder „dein Wille meine Hand“ um eventuelles gezicke zu vermeiden. Am besten aber ihr lest eurer Liebsten alle Wünsche von den Augen ab
  2. Sei ihr Masseur
    Beim Stillen, vor allem in den ersten Wochen kann es durch eine verkrampfte Haltung oft zu Verspannungen kommen, ein kleine Schultermassage während dem Stillen oder am Abend bewirkt da manchmal Wunder.
  3. Sei ihr Berater
    Informiert euch über das Stillen, vor allem über Probleme die auftreten können und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite
  4. Sei ihr Motivator
    Wenns mal nicht so klappt mit dem Stillen, sie den Kopf hängen lässt und den Mut verliert, motiviert und überzeugt sie, nicht auf zu geben..
  5. Mach ihr Komplimente
    Lobet und preiset sie und zeigt Anerkennung für das was sie da täglich leisten muss. Ein paar liebevolle Worte sind natürlich immer Balsam für die Seele einer jeden Frau. Aber was im Familienleben meiner Meinung nach noch viel wichtiger ist, gebt ihr das Gefühl nicht nur eine Mutter zu sein, sondern eine.. nein eure.. geliebte, wundervolle und begehrenswerte Frau. Viele Paare schlüpfen in die Elternrolle und vergessen dabei, dass sie nicht nur Papa und Mama sind, sondern immer noch Mann und Frau.
  6. Sei ihr Entertainer
    In Smartphonezeiten kann sich Madame beim Stillen natürlich auch selbst unterhalten, aber die Zeit ist besser genutzt bei einer Unterhaltung.. und dazu gerne auch etwas Musik.. die sorgt für eine entspannte Atmosphäre..
  7. Bäuerchen
    Übernehmt nach der Fütterung das Bäuerchen, damit sich eure Partnerin ein wenig entspannen kann und ihren Körper mal wieder für sich alleine hat 🙂 Und außerdem, sein sattes zufriedenes Baby in den Arm zu nehmen und zu drücken ist ja wirklich etwas schönes… Achtung! nur nicht zu fest drücken 🙂
  8. Kinderbetreuung
    Während die Mama mit dem Stillen beschäftigt ist, kümmert euch bitte um die restliche Herde. Beschäftige die Kinder, spielt was oder geht mal raus. Gönnt Mama und dem Baby einfach die Ruhe
  9. Mama füttern
    Wenn ihr eure Liebste mit Nahrung versorgt, geht die mit Liebe durch Mamas Magen, in die Busen und ab in Babys Bauch. So kann auch der Papa indirekt Muttermilch produzieren 🙂
    Und was noch wichtig ist, wenn eure Liebste mal während dem Essen Stillen muss, fallt nicht gleich über euren Teller her wie ein Barbar, sondern schneidet z.B. ihr Essen erstmal in Mundgerechte Häppchen, reicht ihr das Getränk, einfach etwas aufmerksamer sein, sie ist ja nunmal in iherer Bewegung etwas eingeschränkt.
  10. Arbeitsteilung
    Während sie Stillt, lege dich nicht gemütlich aufs Sofa, sondern arbeite daheim ein paar Dinge ab die zu erledigen sind. Mach die Wäsche, den Geschirrspühler, Montiere die Lampe um die sie dich schon seit einem halben Jahr bittet, so etwas in die Richtung eben. Es nervt doch jeden, wenn man arbeiten muss und die Kollegen haben nicht zu tun oder liegen schon zu Hause auf der faulen Haut

Man muss jetzt zwar nicht unbedningt bei jedem Stillvorgang die ganze Liste durchexerzieren, aber wie ihr seht, kann man immer etwas dazu beitragen um seine Herzensdame zu unterstützen, und ich denke viele Mütter wären mit ein paar Punkten auf der Liste schon um einiges zufriedener. Ich finde ja, wenn ein Mann eine Beziehung eingeht, sollte ihm ohnehin klar sein, dass die Deckung der Grundbedürfnisse seiner Partnerin ab jetzt nunmal in seine Sphäre fällt. Man wird ja immer für alles verantwortlich gemacht.. aber keine Angst.. das ist im Grunde ganz einfach.. man muss sich nur merken – #HungerMüdePipiKalt – wer das im Hinterkopf behält, ist schon mal vorne dabei.. 🙂 Im Familienleben, mit Kindern, beim Stillen, usw. wird das eben nur noch ein wenig erweitert 🙂

Liebe Grüße,
euer Andreas

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Papa und die Muttermilch

Unsere Stillgeschichte fing vor 2,5 Jahren mit der Geburt unseres Sohnes Kai an. Zuvor hatten wir uns voller Vorfreude und Motivation über alle relevanten Themen rund um unser kleines großes Wunder schlau gemacht, einen meiner Meinung nach sinnlosen Geburtsvorbereitungskurs absolviert, und uns auch zur Genüge übers Stillen informiert und waren davon überzeugt, Muttermilch ist das was unser Junges braucht.

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