Gemeinsam für die Ozeane

(Beitrag enthält Werbung – Fotocredit: © Bolton Food & WWF Katharina Schiffl)

Das Meer ist mein absoluter Kraftort, ich glaube das wisst ihr bereits. Deshalb freue ich mich Euch erzählen zu können, dass es eine großartigen Kampagne von Rio Mare und dem WWF zum Schutz der Meere gibt. Beides namhafte Unternehmen, die eine Partnerschaft eingegangen sind, um sich gemeinsam für die Ozeane einzusetzen. Rio Mare hat mich eingeladen über die Kampagne zu berichten, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe. Aus diesem Grund war ich vor einiger Zeit in Wien, wo ich mir bei der Pressekonferenz viele wertvolle Informationen über den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Meere holen konnte. Schließlich will ich, dass auch meine Kinder und Enkelkinder noch Fische aus dem Meer genießen können. 

Damit dies der Fall ist, ist es wichtig den Fisch aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. Rio Mare Österreich ist Vorreiter und schon seit 2016 zu 100% nachhaltig. Dieser Fakt hat mich tatsächlich auch sehr erstaunt und ich war wirklich positiv überrascht. Jetzt soll dies international auf den ganzen Konzern ausgedehnt werden. Das Ziel ist es, bis 2024 unternehmensweit 100% des Thunfisches aus nachhaltiger Fischerei zu beziehen. Ich finde es toll, dass sich Rio Mare als so großer Konzern seiner Verantwortung bewusst ist und sich dafür einsetzt. 

© Bolton Food & WWF Katharina Schiffl

Beim Pressegespräch in Wien waren neben Luciano Pirovano (Direktor für Nachhaltigkeitsentwicklung), Jörg Grossauer (Country Manager für Rio Mare Österreich) auch Axel Hein (Meeresexperte des WWF) vor Ort. Ich hatte die Möglichkeit Insights über die Partnerschaft zu erhalten, sowie Fragen zu stellen. Es gab super viele interessante Fakten, und die für mich am wichtigsten fasse ich für Euch zusammen.

Die Zusammenarbeit sieht wie folgt aus: Der WWF agiert als kritischer Freund von Rio Mare und macht auf die Probleme aufmerksam. Die Bezeichnung „kritischer Freund“ fand ich sehr passend getroffen, da die Konzerne sich zwar unterstützen, der WWF aber natürlich auch eine genaue Vorstellung von nachhaltiger Fischerei hat. Rio Mare möchte als die beste Thunfischmarke der Welt bekannt sein und gibt deshalb mehrere Millionen Euro im Jahr für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Lieferkette aus.

Insights zum Thunfischmarkt

  • Für mich war es total erstaunlich, dass der Fischkonserven Markt fast so groß ist wie der Tiefkühlfischmarkt und sogar größer als der Pasta (Nudel) Markt. In Zahlen ausgedrückt, umfasst der Fischkonserven Markt 115,4 Millionen Euro, der Tiefkühlfischmarkt 131,4 Millionen Euro und der Pasta Markt nur 98,7 Millionen Euro. Ist das für Euch neu oder wusstet ihr das schon?
  • In Österreich werden jährlich ca. 0,79 kg Thunfisch pro Kopf konsumiert. Wobei wir im Hause Birdie den Durchschnitt sicher ein wenig anheben… Thunfisch Konserven sind hier immer vorrätig.
  • Der Skipjack-Thunfisch, welcher von Rio Mare verarbeitet wird, pflanzt sich sehr schnell fort, weshalb die Bestände weltweit gesichert sind. Er gehört zu den kleinsten Thunfisch Arten. Das war für mich auch ein total spannender Insight, da ich vorher noch nie etwas von Skipjack-Thunfischen gehört habe… 
  • Pole&Line Fang beschreibt das Fangen des Thunfisches mit der Angel. Der große Vorteil dabei ist, dass Beifang vermieden wird. Es wird rein nur Thunfisch damit gefangen. Darauf achte ich beim Kauf von Fisch zukünftig vermehrt, da es einfach die bessere Fangmethode ist als mit den Netzen. 
  • Das Problem am Beifang ist, dass teilweise tote oder sterbende Tiere wieder zurück ins Meer geworfen werden. Dies passiert wenn mit Netzen Tiere gefangen werden, welche nicht weiterverarbeitet werden. Als ich das gehört habe, wurde mir wirklich ein wenig schlecht und das begründet auch nochmal, warum Pole&Line einfach die bessere Fangmethode ist.
  • Nur wenn der Konsument nachhaltig lebt und ein Bewusstsein entwickelt, können die Ozeane geschützt werden. Dieser Fakt ist eigentlich klar, jedoch fand ich es gut, mich auch nochmals selbst an der Nase zu nehmen und mein Kaufverhalten zu überdenken.

Probleme bei der Fischerei

Es gibt laut WWF drei Brennpunkte im Bereich der Fischerei:

  • Überfischung (Dabei werden die Fische quasi schneller gefangen, als sie sich vermehren können, wodurch es Rückgänge der Fischpopulation gewisser Arten gibt. Wie oben angesprochen ist der Skipjack-Thunfisch nicht überfischt, da er sich schnell reproduziert)
  • illegale Fischerei (Auch Piratenfischerei genannt, war für mich etwas ganz Neues, aber stellt ein großes Problem dar. Dabei werden Fische illegal, unkontrolliert und nicht dokumentiert gefangen. Man kann also auch garnicht in Erfahrung bringen, wo der Fisch herkommt)
  • Beifang (Wie bereits angesprochen, ist das Problem dabei, dass viele Meerestiere in den Netzen landen, die eigentlich garnicht gefangen werden sollen und dann einfach wieder wie Müll ins Meer zurückgeworfen werden)

WWF setzt sich für folgende Themen ein:

  • nachhaltige Fischerei
  • Arbeiten an schlauen Netzen um Beifang zu vermeiden
  • Bekämpfung der illegalen Fischerei
  • Reduktion schädlicher Auswirkungen der Aquakultur
  • Meeresschutzgebiete und Konsumentenbewusstsein

Mir war es zwar bewusst, dass wir viel Fisch importieren und deshalb auch in Österreich eine Verantwortung gegenüber der Meere haben. Tatsächlich haben wir aber nur einen Selbstversorgungsgrad von ca. 5% im Bereich des Fischkonsums. Es werden aber 72 Tonnen Fisch pro Jahr von uns importiert. Dementsprechend ist es wichtig das Bewusstsein zu schärfen und ich werde in Zukunft zunehmend auf die Fangmethode und Herkunft des Fisches achten, den wir kaufen.

Transparenz für die Konsumenten

Ein spannender Insight für mich war es zu erfahren, dass man die Möglichkeit hat den Code der Rio Mare Produkte online einzugeben und rückzuverfolgen wie, von wem und wo genau der Fisch  gefangen wurde und wann er in der Dose gelandet ist. Das gibt mir als Konsument ein gutes Gefühl und ich kann vor allem sicherstellen, dass es sich nicht um illegal gefangenen Fisch handelt.

Weltweit sind nur ca. 25% der Thunfisch Fischereien MSC-zertifiziert. Das MSC-Siegel steht für nachhaltige Fischerei und setzt damit einen guten Standard. Durch das MSC-Siegel kann der Konsument sicherstellen, dass der Fisch nicht illegal gefangen wurde. Man weiss wo er herkommt. Laut WWF wurde das Siegel in den Medien undifferenziert schlecht gemacht. Die Fischereien werden nämlich laufend kontrolliert und das Siegel wird zB. bei Überschreitung der Fangquoten durchaus auch wieder entzogen. Für mich also ein guter Indikator auf den ich achte, wenn ich Fisch kaufe.

Die Rio Mare Produkte stammen bereits seit 2014 aus MSC zertifizierten Fischereien. Jetzt unterstützt Rio Mare auch das WWF Naturschuzprojekt „Tetepare Island“ und arbeitet weiterhin an einer Qualität mit Verantwortung. 

Zum Naturschutzprojekt „Tetepare Island“ gibt es auch einen sehr netten Videoclip, der auch meinen Kindern richtig gut gefallen hat. Beim Projekt „Tetepare Island“ soll ein Meeresschutzgebiet geschaffen werden. Die Insel wird auch „die letzte wilde Insel“ genannt und befindet sich im Korallendreieck. Etwas mehr dazu seht ihr im Video.

Gemeinsam für die Ozeane – Videoclip

Wenn ich diese Bilder sehe und mir die Fakten durchlese weiß ich, dass bei uns nur mehr MSC zertifizierter Fisch auf den Tisch kommt und ich ein gutes Gefühl habe Rio Mare Produkte zu kaufen. 

Alles in allem habe ich einiges dazugelernt und mir wurde klar, dass wir in Österreich wirklich Vorreiter sind und sehr darauf achten woher unsere Lebensmittel kommen. Wir haben dafür ein gutes Bewusstsein, welches jetzt dank der Zusammenarbeit von Rio Mare und dem WWF aber auch international geschärft werden soll.

Danke, dass ich Teil dieser großartigen Kampagne sein darf.

In Zukunft zeige ich Euch dann noch leckere Rezepte mit den Rio Mare Produkten – seid gespannt!

Eure Anna

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